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Angesichts der heutigen Beratung im Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag zur Solarförderung spricht die Energiepolitikerin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Petra Enders, von einem "schwarzen Tag für den Solarstandort Thüringen."
Als "faulen Kompromiss" bezeichnet die Energieexpertin der LINKEN das Ergebnis. Weder habe man die Kürzungen verhindert, noch eigene Kompromissvorschläge durchsetzen können. "Der allerorts verkündete Kampfesgeist der Thüringer Landesregierung ist komplett ins Leere gelaufen."
Jetzt seien alle Thüringer Bundestagsabgeordneten gefordert, die Kürzungsorgie zu stoppen. "Schließlich geht es um hochmoderne Arbeitsplätze in der Solarindustrie, Klimaprojekte in Kommunen und einen Paradigmenwechsel in der Energiewirtschaft. Nur in der dezentralen und regenerativen Energienutzung kann die Zukunft Thüringens liegen, weil sie im Einklang mit der Natur, im Interesse der Daseinsvorsorge für alle Bürger und wirklich nachhaltig im umfassenden Sinne ist", so Frau Enders abschließend.