Im Vorfeld des Spitzentreffens im Kanzleramt zur Reaktorkatastrophe in Japan erklärt Katja Wolf, Sprecherin für Umweltpolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Auch wenn die Atomlobby mit Hilfe der schwarz-gelben Bundesregierung eine Laufzeitverlängerung durchgedrückt hat, sollte der Blick nach Japan ausreichen, den Atom-Wahnsinn endlich zu stoppen und sich für einen Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie einzusetzen.“
Die Umweltpolitikerin der LINKEN weist darauf hin, dass die Atomkraftwerke in Japan als die sichersten in der Welt galten. „Die verheerenden Geschehnisse zeigen: Atomenergie ist nicht beherrschbar!“, so Frau Wolf weiter. Überall auf der Welt könnten unvorstellbare Naturkatastrophen, Terroranschläge, technische Mängel oder menschliches Versagen zu einer Katastrophe in den Meilern führen: „Die Risiken dieser Technologie sind von solch einer Bedrohung, dass sie nicht als zukunftstauglich gelten kann“, sagt die Linksfraktionärin.
„Wir brauchen weltweit, aber eben auch in Deutschland den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomenergie“, so Frau Wolf, die die Forderung der LINKEN nach einem weltweiten Atomkraft-Moratorium erneuert. Sowohl der Ausbau von bestehenden Meilern als auch die Exportförderung für Atomkraftanlagen müssten unverzüglich gestoppt werden.