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Diana Glöckner

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29. August 2013

Sitzung des Untersuchungsausschusses 5/1 am 05.09.2013

Am Donnerstag dem 05.09.2013 nimmt der Untersuchungsausschuss seine Arbeit nach der Sommerpause wieder auf. Dazu wird er ab 9:00 Uhr einen Beamten des Thüringer LKA befragen, der 2002 die bis dahin erfolgte Fahndung nach Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe auswertete und neue Fahndungsansätze prüfte.
Gegen Mittag werden zwei bayerische Polizeibeamte vernommen. Einer der beiden hatte vor dem bayerischen Untersuchungsausschuss ausgesagt, ihm sei aus einer Dienstbesprechung im Zusammenhang mit der Mordserie bereits 2007 das Kürzel NSU bekannt geworden. Die Information sei von einer sächsischen oder thüringischen Behörde gekommen. Sein Kollege hält diese Erinnerung für falsch. Ziel des Untersuchungsausschusses ist es zu prüfen, inwieweit eventuell eine Information an bayerische Behörden unter der Bezeichnung NSU durch thüringische Behörden erfolgt sein könnte.
Am Nachmittag wird dann noch der ehemalige V-Mannführer Tino Brandts gehört werden, der in dieser Eigenschaft maßgeblich an den Suchaktionen des Verfassungsschutzes nach den Dreien beteiligt war