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23. März 2011

Gemeinsame Erklärung als Aufforderung zum Atomausstieg und zum Energiewechsel

Angesichts der gemeinsamen Erklärung „Zur aktuellen Lage in Japan - Folgerungen für eine nachhaltige Energiepolitik im Freistaat Thüringen“, erklärt Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Die heute auf den Weg gebrachte Erklärung bringt den Willen zum Ausdruck, den Ausstieg aus der Atomenergie zu organisieren und eine grundlegende Wende in der Energiepolitik einzuleiten. Das muss auch eine der Lehren aus den dramatischen Ereignissen in Japan sein.“

„Wer Atomkraft abschalten und diesen Prozess unumkehrbar gestalten will, muss jetzt die Weichen stellen. Dazu dient diese Erklärung und macht eine Richtung auf, die zutreffend ist“, so Ramelow weiter. Natürlich werde die Partei DIE LINKE und die Linksfraktion weiter darauf drängen, dass das Moratorium als das ausgewiesen wird, was es ist: eine teure Mogelpackung.

„Wir brauchen einen glaubwürdigen unumkehrbaren Ausstieg aus der Atomenergie. Auch künftig wird DIE LINKE gegen Castor-Transporte demonstrieren und ihren Protest gegen quer durchs Land rollenden Atommüll zum Ausdruck bringen, und das solange bis es endlich eine gesetzliche Regelung für ein Endlager gibt und der Ausstieg aus der Atomenergie unwiderrufbar ist“, betont der Fraktionschef abschließend.