„Der Protest im Wendland ist ein deutliches Signal gegen den von der Atomindustrie diktierten schmutzigen Deal zur Verlängerung der Restlaufzeiten der Atomkraftwerke in der Bundesrepublik“, erklärt Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, und verweist darauf, dass eine Mehrheit der Bevölkerung eine Fortführung der verhängnisvollen Atompolitik ablehnt. Auch die Linksfraktion hat aufgerufen, sich am friedlichen und bunten Widerstand gegen den dreckigen Atomdeal der schwarz-gelben Bundesregierung zu beteiligen. Beim Protest sind auch zahlreiche LINKE-Politiker aus dem Landtag und Kommunalparlamenten dabei.
Die Menschen hätten „es satt, dass ihre Gesundheit und ein Recht auf einen von Verseuchung freien Lebens den wirtschaftlichen Interessen der Atomindustrie durch die schwarz-gelbe Regierungskoalition geopfert wird“, so Bodo Ramelow weiter.
Raubbau an der Natur zum Gewinn kernkraftfähigen Materials, niemals sichere Betreibung von Kernkraftanlagen, die fortgesetzte Produktion von Unmengen radioaktiven Mülls trotz ungeklärter Verwahrung der hochgefährlichen Castorbehälter und die Verhinderung eines Umsteuerns hin zu einer nachhaltigen und an den Erfordernissen künftiger Generationen ausgerichteten Energieversorgungspolitik sind die Gründe, die auch DIE LINKE dazu bringen, gegen die Atommülltransporte und gegen den skandalösen Ablasshandel mit der Atomindustrie zu protestieren.