„Der unumkehrbare Atom-Ausstieg und konsequente Umstieg in die erneuerbaren Energien verlangt nach konkreter Planung und zielstrebigem Vorgehen“, betont Bodo Ramelow und nennt an erster Stelle „alle Maßnahmen, die mit Energieeinsparen zu tun haben“. Da könne und müsse Thüringen Vorreiter sein.
Es sei nicht nur möglich, sondern es müsse jetzt zum Ziel gemacht werden, die Leistung eines Kraftwerkes einzusparen, unterstreicht der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Thüringer Landtag und schlägt vor, konkrete Projekte mit Thüringer Schülern zu planen und umzusetzen. „Jede Schule mit einem Energiesparvertrag auszustatten und die Schüler zu Spar-Spezialisten auszubilden, das wäre doch eine Möglichkeit, das Engagement der Kinder und Jugendlichen für eine saubere Energie-Zukunft herauszufordern“, so der Fraktionschef, der vom spielerisches Erlernen von Spartechniken, die mit Anreizen für die jeweiligen Schulen versehen werden sollten, spricht.
Die notwendige Energiesparoffensive müsse gemeinsam mit allen Stadtwerken in Thüringen umgesetzt werden. Dabei müssten die Sparziele durch die Stadtwerke auch belohnt werden dürfen, sagt Ramelow und fordert, dass ein Sparanreizentgelt in die Kalkulation des Strompreises eingerechnet werden kann.
Jeder Ort in Thüringen muss mit Hilfe der Wissenschaft einen Energieplan erhalten, damit die Weichen dafür gestellt werden, dass soviel Energie, Wärme, Kälte, wie in einer Region verbraucht wird, dort auch produziert werden kann. Regionale Energiekreisläufe müssen das langfristige Ziel sein, jetzt ist ein erster und wichtiger Schritt das Einsparkraftwerk“, erklärt Bodo Ramelow abschließend.