Pressesprecherin

Diana Glöckner

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22. November 2017

Veranstaltung: „Der neue Terror von Rechts“

Im Rahmen einer Veranstaltung am Freitag in Erfurt widmet sich die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag den Fragen, wie die rechte Szene im Gefolge der Enttarnung des NSU agiert und wie dabei das Auftreten neuer aggressiver und gewalttätiger Strukturen zu bewerten ist.

Dazu Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus: „In den letzten Jahren erlebt die Bundesrepublik eine Welle rassistischer, antisemitischer und hasserfüllter Gewalttaten und Übergriffe. Teils sind hierfür verfestigte rechte Strukturen verantwortlich, teils sind es sogenannte Wutbürger oder auch rassistische Amokläufer, wie zuletzt David S. in München, der neun Menschen tötete und mehrere verletzte. Wir wollen uns den einzelnen Phänomenen widmen und diskutieren, welche Kontinuitäten zum Agieren des NSU bestehen. Wir wollen nach den Konsequenzen des NSU-Skandals fragen und überprüfen, was sich vor allem auch im Umgang des Staates mit rechtem Terror infolge der Selbstenttarnung tatsächlich verändert hat.“

Die Fraktion hat sich kompetente Referentinnen und Referenten eingeladen:

  • Kristin Pietrzyk, Rechtsanwältin, Nebenklagevertreterin im Ballstädt- als auch Freital-Prozess, zum Thema „Umgang der Justiz in Strafverfahren gegen organisierte rechte Strukturen“
  • Dr. Matthias Quent, Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) zu „Individuellem Rechtsterror – Der Amoklauf von München“
  • Ulli Jentsch, unabhängiger Journalist, apabiz e.V., Berlin, zu „Kontinuitäten des rechten Terrors in der Bundesrepublik“
  • Martina Renner, MdB, Fraktion DIE LINKE, Sprecherin für Antifaschismus, zur Frage „Wie reagiert die Politik auf den neuen Terror von Rechts und was sind Antworten von Links“

Zeit: Freitag, 24. November, 19.00 Uhr
Ort: Café Nerly, Erfurt, Marktstraße 6

Einladungsflyer als PDF