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28. Dezember 2017

Trotz des positiven Arbeitsmarkt-Trends sind höhere Bundesmittel für Langzeitarbeitslose notwendig

Als „eine gute und überaus erfreuliche Nachricht“ wertet Ina Leukefeld, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, die Prognose der Bundesagentur für Arbeit, dass im kommenden Jahr in Thüringen die Arbeitslosenquote stärker sinken wird als im Durchschnitt in Deutschland. Es werde mit einem Rückgang um 3,4 Prozent gerechnet.

„Damit würde sich der positive Trend fortsetzen, was uns sehr zuversichtlich stimmt“, so Leukefeld weiter. Allerdings mahnt die Abgeordnete, die immer noch sehr hohe Zahl langzeitarbeitsloser Menschen nicht tatenlos hinzunehmen. „Es gibt immer noch zu viele Menschen, die weitgehend chancenlos auf dem ersten Arbeitsmarkt sind und damit vom Erwerbsleben ausgegrenzt“, betont Leukefeld. Die Abgeordnete unterstützt die Forderung des Bundesagentur-Chefs Scheele, der nach heutigen Medienberichten eine deutliche Aufstockung der Bundesmittel für die Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit fordert. „Jobcenter müssen finanziell besser ausgestattet werden, damit sie Langzeitarbeitslose intensiver betreuen und sie mit dieser Hilfe ins Berufsleben wieder einsteigen können. Damit bestätigt Scheele eindrucksvoll auch die Richtigkeit des Thüringer Weges“, so Leukefeld.
Die Linksfraktionärin verweist auf die Anstrengungen der rot-rot-grünen Landesregierung, um Langzeitarbeitslosen eine Perspektive zu geben. Rot-Rot-Grün will mit dem kommenden Doppelhaushalt das Arbeitsmarktprogramm „Arbeit für Thüringen“ wieder auf 7,5 Mio. Euro pro Jahr aufstocken. Mit diesem Programm im Rahmen des öffentlich geförderten Beschäftigungssektors werden langzeitarbeitslose Menschen dabei unterstützt, den Weg aus Isolation und Ausgrenzung zu finden. Bislang konnten dadurch knapp 1000 Beschäftigungsplätze geschaffen werden.