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1. August 2017

Tourismus: Neue Strategie bringt wichtige Entwicklungsschritte

Anlässlich der heutigen Präsentation der Tourismusstrategie des Freistaates Thüringen erklärt Knut Korschewsky, tourismuspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Landtag: „Mit der Tourismusstrategie 2025 öffnen wir uns für eine neue Art der Erzählung, um noch besser die Alleinstellungsmerkmale unseres Landes herauszustellen. Wartburg, Rennsteig, Weimar und zunehmend auch Erfurt sind schon heute unsere nationalen und internationalen Markenkerne, die zugleich symbolisch für unsere unglaubliche Dichte an Kultur, Natur und Geschichte in der Mitte Deutschlands stehen. Es ist richtig, unser Marketing von diesen anerkannten und bekannten Orten her zu denken, um damit das Gesamtpaket Thüringen in all seinen Facetten interessant auszugestalten."

Korschewsky weist damit zugleich das Gerücht entschieden zurück, dass angeblich nur noch diese vier touristischen Orte vermarktet würden: „Nicht zuletzt mit unserer kürzlich vorgelegten Wanderwegekonzeption und mit den Erfolgen des gestern zu Ende gegangenen 117. Deutschen Wandertages in Eisenach bestätigt sich bereits die Richtigkeit der neuen Strategie. Zehntausende Wanderinnen und Wanderer haben ein gastfreundliches und vielseitiges Wanderland Thüringen kennengelernt und werden diese Erfahrung als Botschafter weitertragen. Viele haben angekündigt, Thüringen auch in Zukunft wieder zu besuchen und somit weitere Orte und Wanderstrecken zu erkunden. Damit wird, ausgehend von den Markenkernen, die touristische Wertschöpfung in alle Thüringer Regionen getragen und die Gesamtentwicklung gestärkt. Ein Effekt, der so ohne das erste Kennenlernen während des Deutschen Wandertages wohl kaum zu erwarten gewesen wäre." Der Tourismuspolitiker sieht zudem auch die deutlichen Zuwächse im Thüringen-Tourismus in diesem Frühjahr als Indiz, dass Konzepte wie „Zukunft Thüringer Wald“, die ebenfalls in diese Richtung weisen, erste Wirkung entfalten.

Der Abgeordnete verweist erneut auf die Notwendigkeit eines verstärkten Miteinanders im Tourismus und die Qualitätsentwicklung, wie sie auch durch die Tourismusstrategie vorangebracht werden soll. „Ich erhoffe mir, dass wir nun ausgehend von unseren Stärken die Herausforderungen gemeinsam angehen statt wieder in das regionale Klein-Klein zurückzufallen. Alle Thüringer Tourismusregionen haben tolle Aushängeschilder, hervorragende Leitbetriebe und wir müssen es schaffen, im Sinne unserer Gäste über die Grenzen der Tourismusregionen hinauszudenken. Nur wenn wir gemeinsam an Fragen, wie Qualitäts- und Serviceentwicklung, touristische Infrastruktur und Tourismusfinanzierung arbeiten, kann am Ende ein Mehrwert für Touristen und Touristiker überall im Freistaat stehen. Die neue Tourismusstrategie kann hierzu ein wichtiger Wegweiser sein."