Raubbau an Natur und Umwelt beenden!

„Die Umweltbelastung, die K+S durch ihren Kali-Abbau verursacht, ist nicht akzeptabel und kann mit Blick auf die Langzeitfolgen nicht hingenommen werden. Dieser Raubbau muss schnellstens beendet werden“, sagt Katja Wolf, Sprecherin für Umweltpolitik der Linksfraktion. Bei einer Pressekonferenz stellte sie zusammen mit Dr. Ralf Krupp (links im Bild), Experte für Geochemie, und Fraktionskollegen Tilo Kummer (rechts im Bild) Konzepte für eine alternative Kali-Produktion vor. Dabei stand vor allem die bessere rohstoffliche Verwertung der Abbauprodukte im Vordergrund. „Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist das derzeit praktizierte Geschäftsmodell wegen der hohen Kalisalzverluste reiner Raubbau an einer endlichen Ressource“, unterstrich auch Dr. Ralf Krupp.
„Mit dieser Abbau-Methode verkürzt man die Lebensdauer der Lagerstätte um viele Jahrzehnte, raubt die Erwerbsgrundlagen sowie Steuereinnahmen und bürdet unseren Nachkommen massive Umweltschäden und Altlasten auf“, kritisieren die Abgeordneten der LINKEN.
- Gutachten von Dr.habil. Ralf E. Krupp: Betrachtungen zur Nachhaltigkeit des Kalibergbaus LINK
