Arbeitslosenparlament fordert von der Landesregierung Maßnahmen gegen Kinder- und Altersarmut

Angesichts eines dramatischen Verfalls der Bürger- und Arbeitsgesellschaft in Thüringen und der gesamten Bundesrepublik hat das Thüringer Arbeitslosenparlament auf seiner 29. Sitzung am 10. Oktober 2011 in Erfurt eine Reihe von Forderungen verabschiedet. Neben Maßnahmen der Landesregierung gegen Kinder- und Altersarmut fordert das Arbeitslosenparlament Beschäftigungsprogramme für die langfristige Eingliederung Betroffener in die Gesellschaft. Derzeitige Fördermöglichkeiten werden als dazu ungeeignet eingeschätzt, darüber hinaus wird vom Arbeitslosenparlament kritisiert, dass der Bund in den Jahren 2012-14 die Streichung von 16 Milliarden Euro an Arbeitsfördermitteln beschlossen hat und weitere fast acht Milliarden bei der Bundesagentur für Arbeit eingespart werden sollen. Zu den Forderungen zählt auch die nach einer „aktive und nachhaltige Kontrolle der Banken“. An der Sitzung des Arbeitslosenparlaments nahm Ina Leukefeld, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag für Arbeitsmarktpolitik, teil. Sie unterstützt seit Jahren aktiv die Arbeit des ehrenamtlichen Gremiums.
