Neues Schuljahr mit weiterhin ungelösten Problemen

„Ein viel zu hoher Altersdurchschnitt, damit einhergehend eine hohe Krankheitsanfälligkeit der Lehrer, Stundenausfälle trotz eines statistischen Personalüberhangs, unzureichende Neueinstellungen, fehlende Eigenverantwortung der Schulen, schleppender Ausbau der Ganztagsangebote, Schulleitungen jahrelang in Vertretung und ohne entsprechende Bezahlung, das sind nur einige der ungelösten Probleme, vor denen die Thüringer Schulen auch im jetzt beginnenden Schuljahr stehen“, betont die Bildungspolitikerin Michaele Sojka.
Bereits 2004 hatte der damalige CDU-Kultusminister Goebel das Personalproblem mit der Bemerkung „Schüler wollen nicht nur von Omas unterrichtet werden“ im Kern richtig benannt, für seine unpassende Wortwahl allerdings harsche öffentliche Kritik geerntet. Weder unter einem CDU- noch unter einem SPD-Bildungsminister wurde adäquat auf den sich immer weiter erhöhenden Altersdurchschnitt der Pädagogen mit ausreichenden Neueinstellungen an den Schulen reagiert. MEHR
