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Zur Zeit wird gefiltert nach: Kultur

Eindrucksvolle Veranstaltung

Anlässlich des 100. Geburtstags von Stefan Heym hatte die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag unter dem Titel „Einer, der nie schwieg“ am 10. April zu einer Veranstaltung in die Lobby des Plenarsaals eingeladen.
Politikerinnen und Politiker der Linkspartei trugen eine eindrucksvolle szenische Lesung vor, die in Zusammenarbeit mit dem Autor, Schauspieler und Regisseur Franz Sodann entstanden ist und den Lebensweg Stefan Heyms, eines herausragenden jüdischen deutschen Intellektuellen, bilanzierte.
An der Lesung beteiligten sich Bodo Ramelow, Dr. Birgit Klaubert, Kersten Steinke, Dr. Luc Jochimsen, Franz Sodann, Sabine Berninger, Dirk Möller und Birgit Keller, die Texte von oder über Stefan Heym vortrugen. Dabei ist Franz Sodann eine bemerkenswerte Auswahl von Texten gelungen, so das Fazit der zahlreichen Gäste, die von antimilitaristischen Texten Stefan Heyms aus den 1930er Jahren bis zu dessen kritischen Reflexionen über das fast ausschließlich westdeutsch geprägte vereinigte Deutschland reichte. Zu den Gästen zählten u.a. Prof. Dr. Reinhard Schramm, Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde, Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka, Rektor des Abraham-Geiger-Kollegs, viele Kulturschaffende sowie Bundes-, Landes- und Regionalpolitiker der LINKEN, der CDU, der SPD und von Bündnis 90/Die Grünen. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Misrach Quartett.


Video: Lesung zum 100. Geburtstag von Stefan Heym

23. Januar 201313:45

Fotoausstellung: „Fremde sind Freunde“

„Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennt“, so das Motto der Fotoausstellung der Multikulturelle Integrationsgruppe Jena e.V., die am Mittwoch im Fraktionsflur der LINKEN im Landtag In Erfurt feierlich eröffnet wurde. Neugierig sein auf Fremde, das Fremdsein hinterfragen, dazu fordere die Ausstellung geradezu auf, betonte Fraktionsvorsitzender Bodo Ramelow und dankte der Initiative. Deren Projektleiter Wolfgang Knappe würdigte die vielfältige Unterstützung, denn sie wollten Mutmachen, „aufeinander zuzugehen, miteinander zu reden und Gemeinsames zu unternehmen“. Trotz bisher nicht erreichter weiterer Förderung wollen sie in ihrem Engagement nicht nachlassen, die Ausstellung weitergehen lassen. Dem Interkulturellen Verein, dessen Ziel es ist, das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen zu fördern, die Integration von Zugewanderten mittels Schaffens und Kunst zu unterstützen, Vorurteile abzubauen und fremdenfeindlichen Tendenzen entgegen zu wirken, gehören Mitglieder verschiedener Volkszugehörigkeiten an – Russen, Deutsche, Ukrainer, Juden, Georgier, Belorussen und weitere Nationalitäten.

1. November 201216:07

KulturTOUR macht Station in der Erfurter Synagoge

Während ihrer zweiten KulturTOUR besuchte Dr. Birgit Klaubert, Kulturpolitikerin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, am 1. November Erfurt. Vor der Alten Synagoge traf sie sich mit der Museumspädagogin Julia Roos, um danach mit ihr den 1998 entdeckten „Erfurter Judenschatz“ und die mittelalterliche Mikwe (Tauchbad) zu besichtigen. Es folgte eine Gesprächsrunde mit Julia Roos und Tobias Knoblich, dem Kulturdirektor der Stadt Erfurt, zu Kulturkonzept- und Tourismusentwicklung der Thüringer Landeshauptstadt. Sie fand im Betsaal der Kleinen Synagoge statt.

23. Oktober 201214:11

Dr. Klaubert zum Kulturkonzept: Stark angefangen und dann nachgelassen?

"Das seit langem versprochene Kulturkonzept der Landesregierung liegt nun endlich vor und ich bedanke mich vor allem bei den beteiligten Vereinen und Verbänden für ihre Mithilfe und die Zuarbeiten aus der Praxis", erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Thüringer Landtag, Dr. Birgit Klaubert, nach Vorstellung der kulturpolitischen Vorhaben der Landesregierung.

"Grundsätzlich kann ich dem Konzept viel Positives abgewinnen. Es zeugt von einem ganzheitlichen und auch zukunftsorientierten Kulturverständnis des zuständigen Ministeriums, was ich sehr begrüße. Ebenso werden für viele Kulturfelder klare Handlungsstrategien benannt und viele Probleme auch endlich öffentlich anerkannt, die es nun zu lösen gilt", so die Kulturpolitikerin. Als besonders positiv unterstrich die Linksfraktionärin die Schwerpunktsetzungen im Bereich der kulturellen Bildung und der interdisziplinären Vernetzung der Kulturfelder und verschiedenen Einrichtungen in den einzelnen Bereichen. Auch die in Aussicht gestellte Erhöhung der Planungssicherheit durch längere Projektförderzeiträume bei Trägern, vorrangig im Bereich der Soziokultur und der freien Szene, lässt die kulturpolitische Sprecherin der LINKEN auf praktische Verbesserungen hoffen. "Planungssicherheit und wirtschaftlich tragfähige Strukturen müssen auch für die institutionell geförderten Einrichtungen sichergestellt werden, und zwar weit über diese Legislaturperiode hinaus. Dieses Konzept ist daher sozusagen die Grundlage für eine zukunftsorientierte und langfristige Fortschreibung des kulturellen Selbstverständnisses Thüringens", konstatiert die Altenburger Abgeordnete. MEHR

19. September 201214:46

Erste sozialistische Tageszeitung der Welt

In Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag ist am 19. September 2012 die Ausstellung „L'Humanité 1904-1954. Deutschland von LINKS betrachtet“ eröffnet worden. Präsentiert werden Titelblätter der ersten sozialistischen Tageszeitung der Welt. Besonderes Augenmerk wird in der Ausstellung auf die französische Sicht auf Deutschland gelegt. In Frankreich sei eindringlich vor Hitler gewarnt worden, betonte Bodo Ramelow, Vorsitzender der Linksfraktion, in seiner Begrüßung. Gemeinsam mit Dr. Birgit Klaubert, Sprecherin der Fraktion für Kulturpolitik, führte er durch die Ausstellungseröffnung, die von künstlerischen Darbietungen umrahmt wurde. Die Ausstellung ist in der vierten Etage des Fraktionsgebäudes des Thüringer Landtages (Erfurt, Jürgen-Fuchs-Straße 1) öffentlich zugänglich.