Für DIE LINKE erfüllen Theater und Orchester neben anderen kulturellen Einrichtungen wie Museen, Bibliotheken, Gedenkstätten aber auch soziokulturellen Zentren und der freien Szene einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Kultur ist das Fundament eines funktionieren Gemeinwesens. Sie ist Lebendigkeit, Widerspruch, Vielfalt und Inspiration. Kultur regt zum Innehalten, Nachdenken und zur Meinungsbildung an.
Derzeit müssen wir erleben, dass die Theater in Eisenach und in Altenburg und Gera existenziell bedroht sind. Die von der Landesregierung verhandelten Finanzierungsvereinbarungen mit den Trägern vor Ort reichen nicht aus, um die Theater in ihrem Bestand erhalten zu können. Den Kommunen, die massive Kürzungen im Landeshaushalt hinnehmen mussten, fehlt das Geld, um die „freiwillige Aufgabe“ Kultur weiter zu fördern.
Schon seit Jahren fordert DIE LINKE im Thüringer Landtag ein Kulturfördergesetz mit einem solidarischen Kulturförderausgleich, der die Finanzierung unserer Theater und Orchester auf breitere Schultern verteilt und die kommunalen Haushalte entlastet. Aufgrund der aktuellen Lage hat die Fraktion erneut einen Antrag im Plenum eingereicht, der eine Neuordnung der Finanzierung und die Rettung aller Theater und Orchester im Freistaat fordert.
Anlässlich der Einbringung des Antrags und den geplanten Protesten der Theaterbeschäftigen und Kulturinteressierten zum 1. Mai wurde Frau Dr. Birgit Klaubert, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion und Vizepräsidentin des Thüringer Landtags, in einem kurzen Interview um eine Stellungnahme gebeten. MEHR
Solidarität mit der heute stattfindenden Demonstration am Rande der Aktionärshauptversammlung der Telekom gegen die geplante Änderung der Tarifpolitik im Online-Bereich, erklärt Katharina König für die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. "Die Demonstration zeigt, dass es um mehr geht, als eine Preisänderung zuungunsten von wenigen - es geht um den freien Zugang zum Internet, wie wir es kennen." Mehr...
Zum Protest gegen einen Aufmarsch der NPD und neonazistischer „Freier Kräfte“ am 18. Mai 2013 in Sonneberg rufen der Vorsitzende der Partei DIE LINKE Thüringen, Knut Korschewsky, und der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow, auf. Mehr...
Seit Beginn des Jahres gibt es die Möglichkeit, sich an der Diskussion zu Gesetzen im Online-Diskussionsforum des Landtages zu beteiligen. In der aktuellen Diskussion zum Entwurf einer neuen Thüringer Bauordnung hat der Ausschuss für Bauen, Landesentwicklung und Verkehr mit den Stimmen der CDU und SPD den Antrag der LINKEN auf Diskussion der vorliegenden Gesetzentwürfe im Onlineforum des Landtages abgelehnt. Mehr...
Das Buch zum NSU(-Prozess) „Schreddern, Spitzeln, Staatsversagen“, ein Kommentar von Bodo Ramelow unter der Überschrift „Das Grauen heißt nur noch Zschäpe“ und die Thema-Seite von Katharina König zum „Blood&Honour-Netz“ bestimmen diese neue Ausgabe des Parlamentsreports vor dem Hintergrund des jetzt in München begonnenen NSU-Prozesses. In weiteren Beiträgen werden die letzten Landtagssitzungen reflektiert. Der Artikel „Koalitionsdisziplin besiegt das Gewissen“ geht auf die Vorgänge um die verhinderte Beratung des gemeinsamen Antrags der LINKEN und der Grünen zur Abschaffung der Residenzpflicht in Thüringen ein, denn eigentlich wollten dem ja SPD-Abgeordnete zustimmen… Thema ist erneut auch ist die Zukunft von Bosch Solar Arnstadt – Demonstrationen und Solidaritätsaktionen in Erfurt und Arnstadt, im Wesentlichen (bis auf die FDP) Einigkeit im Landtag, dass alles getan werden muss, den Hochtechnologiestandort zu erhalten. Auf der letzten Seite des Parlamentsreports Auszüge aus dem Plenarprotokoll zur Debatte über die Verlängerung des Abgeordnetenüberprüfungsgesetzes sowie die Glosse unter der Überschrift „Digitaler Nachteil“. MEHR