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Bildungsfreistellungsgesetz (DIE LINKE)
SPD und CDU haben 2009 in ihrem Koalitionsvertrag eine Willenserklärung für eine geregelte Bildungsfreistellung abgegeben. Trotz des langfristigen Vorliegens eines entsprechenden Gesetzentwurfes einer Oppositionsfraktion und trotz monatelanger öffentlicher Diskussion und eigener Ankündigungen hat die Thüringer Landesregierung aber bis heute dem Parlament keinen Entwurf eines Bildungsfreistellungsgesetzes vorgelegt.
Die Linksfraktion hält es für notwendig, die Debatte um ein Bildungsfreistellungsgesetz in Thüringen zu beschleunigen, um noch in dieser Legislatur zu einer Entscheidung zu kommen. Deswegen bringt sie den ihr bekannt gewordenen Gesetzentwurf des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur in den Landtag ein.
Die Umsetzung dieses Gesetzentwurfes würde eine deutliche Verbesserung der Bildungsrechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bedeuten, weitere Verbesserungen und auch die Aufnahme von Ideen aus anderen Ansätzen werden während der Bearbeitung im Parlament mit der Eröffnung der parlamentarischen Debatte möglich.
Thüringen ist heute eines von nur noch vier Bundesländern, die über kein Bildungsfreistellungsgesetz verfügen. Bildungsfreistellung zielt darauf ab, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem breiten Verständnis politisch weiterzubilden und ist damit ein wichtiger Bestandteil einer demokratischen und auf Entwicklung von Potentialen der Beschäftigten ausgerichteten Arbeitswelt.
Zu dem am Freitag im Landtag vorliegenden Gesetzentwurf über die Zukunft der Behörde der Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen sagt der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, André Blechschmidt: Mehr...
Die Fraktion DIE LINKE ist entsetzt über den brutalen alle Grenzen überschreitenden Polizeieinsatz in der Türkei gegen DemonstrantInnen und beteiligt sich an der heutigen Solidaritätsdemonstration in Erfurt, auf der die Innenpolitikerin der Linksfraktion, Martina Renner, sprechen wird. Mehr...
Auf scharfe Kritik des Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow, stößt der Versuch der FDP-Fraktion, die am letzten Freitag in einer Pressemeldung begonnene Diffamierung des Jenaer Stadtjugendpfarrers Lothar König mit einer Aktuellen Stunde in der Landtagssitzung morgen fortsetzen zu wollen. Mehr...
Zur heute durch das Thüringer Kabinett verabschiedeten Residenzpflichtverordnung, wonach sich Flüchtlinge erlaubnisfrei im gesamten Gebiet des Freistaates Thüringen bewegen können, erklärt die flüchtlingspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Sabine Berninger: Mehr...
Konsequenzen aus der Flutkatastrophe für den Hochwasserschutz in Thüringen sind nicht nur Inhalt der Regierungserklärung, die die Ministerpräsidentin jetzt in der Juni-Plenarsitzung gibt, sondern auch der Aufmacher der neuen Ausgabe des Parlamentsreports. Auf dessen Thema-Seite gibt es einen ausführlichen Bericht über die auch wieder von der Linksfraktion mitorganisierte Demokratietagung im Landtag, die diesmal unter dem Motto stand „DEMOKRATIE.MACHT.SCHULE – SCHULE.MACHT.DEMOKRATIE“. Sehr zu empfehlen das von Otto Herz vorgetragene und hier nachzulesende „A-B-C der guten Schule“. Dazu passend auch die Reportage über den Projekttag „Vierfarbenland – Inklusion leben“, bei dem die Dombergschüler aus Suhl erst mit ihrem Musical und dann beim Stehgreif gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus Erfurt, Neudietendorf und Bruchstedt den Landtag fröhlich „aufmischten“.
Wer den Livestream der Linksfraktion zur Diskussion über die medizinische Versorgung im ländlichen Raum verpasst hat, kann im Bericht auf Seite 6 des Parlamentsreports das Wichtigste nachholen. „Das Letzte“ auf Seite 10 widmet sich einem bemerkenswerten Aspekt des Thüringentages, dem „Kotau vor der verflossenen Herrlichkeit“. MEHR