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2. Oktober 2017

Streiten für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse

Zum 3. Oktober 2017, dem 27. Jahrestag der deutschen Einheit, konstatiert Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag und des Landesverbandes DIE LINKE Thüringen: „Bei allen sichtbaren Fortschritten und dem Gewinn an Freiheit und Demokratie, geht noch immer ein Riss durchs Land, kann auch von einer Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in ganz Deutschland nicht gesprochen werden.“

„Weiterhin wird Ostdeutschland strukturell benachteiligt. Ausdruck dafür sind prekäre Beschäftigungsverhältnisse, niedrigere Löhne, geringere Rentenwerte, und das noch bis 2025. Die Enttäuschung vieler Menschen ist gewachsen, ihre Unzufriedenheit mit der gesellschaftlichen Situation führt bis zu Demokratieverdrossenheit und ist ein Nährboden für rechte Populisten mit ihrem Hass und ihrer Hetze“, so die LINKE-Politikerin weiter.

Hennig-Wellsow unterstreicht die Notwendigkeit eines breiten gesellschaftlichen Eintretens für die Demokratie und die Verteidigung errungener Freiheiten und Fortschritte. Dabei stehe die LINKE an der Seite aller demokratischen Kräfte im Land. „Wir werden nicht nachlassen, für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zu streiten, so wie Rot-Rot-Grün in Thüringen alles daran setzt, die soziale Lage, die Lebens-, Arbeits- und Bildungssituation der Menschen spürbar zu verbessern und die Zukunftsfähigkeit des Landes zu sichern.“