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Diana Glöckner

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6. Mai 2017

Für Grundrechte, Frieden und Demokratie – am 8. Mai und jedem anderen Tag

Vor 72 Jahren, am 8. Mai 1945, wurde der mörderische Eroberungs- und Vernichtungskrieg Deutschlands durch die Antihitlerkoalition beendet. 55 Millionen Menschen fielen diesem Feldzug zum Opfer. Die LINKE Landes- und Fraktionsvorsitzende, Susanne Hennig-Wellsow, stellt dazu fest:

„Vor mehr als 50 Jahren schrieb Bertolt Brecht im Epilog des Theaterstücks ‚Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui‘ die eindringlichen Worte: ‚Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch‘. Angesichts der Konjunktur von Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und gesellschaftlicher Ausgrenzung sind diese Worte so aktuell, als wären sie gestern geschrieben worden. Insbesondere die Ereignisse um den Bundeswehroffizier Franco A. zeigen eindringlich, dass aktives Handeln der Zivilgesellschaft und entschiedenes Vorgehen des Staates gegen rechte Hetze, Gewalt und Verharmlosung dringend erforderlich sind.“

Immer häufiger kommt es zu gewaltsamen Übergriffen auf Flüchtlinge, Menschen mit anderer Hautfarbe und Andersdenkende. „Den Jahrestag der Befreiung in der heutigen Zeit zu begehen, ist kein leeres Ritual,  sondern angesichts des rasanten Aufstiegs neofaschistischer und rechtspopulistischer Kräfte in nahezu allen europäischen Ländern Teil des Widerstandes gegen diese Entwicklung. Wir stehen gemeinsam und konsequent mit allen Demokraten für die Grundrechte, für Frieden und Demokratie ein – am 8. Mai und an jedem anderen Tag!“, betont die LINKE-Politikerin und verweist darauf, dass seit dem vergangenen Jahr der 8. Mai unter Rot-Rot-Grün in Thüringen ein staatlicher Gedenktag ist.