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5. September 2017

Bessere Verknüpfung und Vertaktung der Verkehrsmittel

„Auch wenn die Bundesregierung die Mittel des Mobilitätsfonds für viele Kommunen zur Verbesserung des Nahverkehrs, der Verkehrsleitsysteme und Ladestruktur für E-Fahrzeuge auf eine Milliarde Euro verdoppelt hat, sie reichen längst nicht aus, um eine entscheidende Wende zu erreichen“, sagt die Verkehrspolitikerin der Fraktion DIE LINKE Dr. Gudrun Lukin.

Weiter zunehmender Güterverkehr auf der Straße sei prognostiziert, der Anteil regenerativer Energie im Verkehrssektor stagniere seit Jahren. „Nach wie vor gibt es kein durchfinanziertes Konzept für die Verlagerung von großen Teilen des Güterverkehrs auf die Schiene, werden große  Gewerbegebiete ohne Bahnanschluss geplant und die Verkehrsentlastung der Ballungszentren zu wenig gefördert“, kritisiert die Abgeordnete.

Überdies würden immer noch Ober- und Mittelzentren vom Fernverkehr abgehängt, wie in Ostthüringen. Die Mittel für die Verstärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) seien zu gering, um Straßenbahn- und Busnetze auszuweiten und neue Fahrzeuge anzuschaffen, Die Verknüpfung und Vertaktung der Verkehrsmittel komme zu langsam voran. „Um Städte und Gemeinden zukunftsfest zu machen und das Recht auf Mobilität zu sichern, braucht es mehr, als kurzfristig Fördertöpfe zu füllen. Zukünftige Infrastrukturentwicklung kann nur über eine konsequente Ausweitung des Schienenverkehrs mit  gut verknüpften öffentlichen Verkehrsmitteln weitergeführt werden“, betont Lukin abschließend.