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28. Juni 2016

Alles beim Alten zu belassen, kommt teurer

Modellrechnungen zu den zu erwartenden Effizienzgewinnen bei der Funktional-, Verwaltungs- und Gebietsreform in Thüringen hat der kommunalpolitische Sprecher der Linksfraktion, Frank Kuschel, bei einem mit großem Interesse aufgenommenen Pressegespräch am Dienstag präsentiert. Er machte dabei jährliche Einsparungen von insgesamt mehr als 500 Millionen Euro aus.

So verwies der Abgeordnete auf die Potentiale, die sich zum Beispiel durch die Abschaffung von Mittelbehörden und die Übertragung von Landesaufgaben auf Landkreise und kreisfreie Städte, aber auch durch die Weiterentwicklung der Verwaltungsgemeinschaften zu Einheits- und Landgemeinden ergeben. Und bei der Aufhebung der Kreisfreiheit für vier Städte in Thüringen entfielen unnötige Doppelstrukturen in den Regionen. „Jedenfalls steht fest, alles beim Alten zu belassen, kommt auf jeden Fall teurer“, betonte Frank Kuschel.

Papier zu „Möglichen Effizienzpotentialen der Funktional-, Verwaltungs- und Gebietsreform“