
6. Wohnungspolitische Jahrestagung / „Wohnen - Grundrecht oder Ware?“Was meinen Sie dazu? Ist...
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Bildungsfreistellungsgesetz (DIE LINKE)
SPD und CDU haben 2009 in ihrem Koalitionsvertrag eine Willenserklärung für eine geregelte Bildungsfreistellung abgegeben. Trotz des langfristigen Vorliegens eines entsprechenden Gesetzentwurfes einer Oppositionsfraktion und trotz monatelanger öffentlicher Diskussion und eigener Ankündigungen hat die Thüringer Landesregierung aber bis heute dem Parlament keinen Entwurf eines Bildungsfreistellungsgesetzes vorgelegt.
Die Linksfraktion hält es für notwendig, die Debatte um ein Bildungsfreistellungsgesetz in Thüringen zu beschleunigen, um noch in dieser Legislatur zu einer Entscheidung zu kommen. Deswegen bringt sie den ihr bekannt gewordenen Gesetzentwurf des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur in den Landtag ein.
Die Umsetzung dieses Gesetzentwurfes würde eine deutliche Verbesserung der Bildungsrechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bedeuten, weitere Verbesserungen und auch die Aufnahme von Ideen aus anderen Ansätzen werden während der Bearbeitung im Parlament mit der Eröffnung der parlamentarischen Debatte möglich.
Thüringen ist heute eines von nur noch vier Bundesländern, die über kein Bildungsfreistellungsgesetz verfügen. Bildungsfreistellung zielt darauf ab, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem breiten Verständnis politisch weiterzubilden und ist damit ein wichtiger Bestandteil einer demokratischen und auf Entwicklung von Potentialen der Beschäftigten ausgerichteten Arbeitswelt.
Die netzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Katharina König, kritisiert den immer stärker zunehmenden Überwachungswillen und Überwachungswahn in Deutschland. Dieser sei auch nicht mit einem angeblichen Kampf gegen den Terrorismus zu rechtfertigen. Mehr...
"Eine Reform der Sicherheitsstruktur ist keine Frage statistischer Vergleiche und quantitativ berechneter Einsparpotentiale, sondern eine der Aufgabenerfüllung und einer dazu notwendigerweise vorzuhaltenden Polizeistruktur", erklärt die Innenexpertin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Martina Renner, in Reaktion auf Vorstellungen des Thüringer Finanzministers zum Stellenabbau in der Thüringer Polizei gegenüber der Regierungskommission zur Verwaltungs- und Gebietsreform. Mehr...
Als "unwürdiges Verhalten" bezeichnet Katharina König, Mitglied im Innenausschuss für die Fraktion DIE LINKE, die Entscheidung der Fraktionen von SPD und CDU, den umfangreichen Änderungsantrag der Linksfraktion zum Polizeiaufgabengesetz nicht zur Anhörung zu geben. Mehr...
Am kommenden Wochenende hat die "Gesellschaft für freie Publizistik" (GfP) zu ihrem Jahreskongress 2013 eingeladen. Unter einem europafeindlichen Motto lädt man gewohnt konspirativ in ein "kleines, rustikales . Hotel" "im Herzen Deutschlands" ein. Nur TeilnehmerInnen, die sich verbindlich anmelden, erfahren den Tagungsort, an dem sich "der uns gewogene Hotelier" "wieder" freut, alte und neue Nazis "in seinem Romantikhotel begrüßen zu können". Mehr...
Konsequenzen aus der Flutkatastrophe für den Hochwasserschutz in Thüringen sind nicht nur Inhalt der Regierungserklärung, die die Ministerpräsidentin jetzt in der Juni-Plenarsitzung gibt, sondern auch der Aufmacher der neuen Ausgabe des Parlamentsreports. Auf dessen Thema-Seite gibt es einen ausführlichen Bericht über die auch wieder von der Linksfraktion mitorganisierte Demokratietagung im Landtag, die diesmal unter dem Motto stand „DEMOKRATIE.MACHT.SCHULE – SCHULE.MACHT.DEMOKRATIE“. Sehr zu empfehlen das von Otto Herz vorgetragene und hier nachzulesende „A-B-C der guten Schule“. Dazu passend auch die Reportage über den Projekttag „Vierfarbenland – Inklusion leben“, bei dem die Dombergschüler aus Suhl erst mit ihrem Musical und dann beim Stehgreif gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus Erfurt, Neudietendorf und Bruchstedt den Landtag fröhlich „aufmischten“.
Wer den Livestream der Linksfraktion zur Diskussion über die medizinische Versorgung im ländlichen Raum verpasst hat, kann im Bericht auf Seite 6 des Parlamentsreports das Wichtigste nachholen. „Das Letzte“ auf Seite 10 widmet sich einem bemerkenswerten Aspekt des Thüringentages, dem „Kotau vor der verflossenen Herrlichkeit“. MEHR