Gesellschaft-Demokratie
31. März 201516:16

Mandatsannahme der neuen LINKE-Abgeordneten Dr. Iris Martin-Gehl und Ronald Hande

Dr. Iris Martin Gehl und Ronald Hande rücken zum 1.4.2015 als Landtagsabgeordnete und Listennachfolger für Bodo Ramelow und Dr. Birgit Klaubert in die Fraktion DIE LINKE nach. Im Foto nach der Mandatsannahme am 31. März mit Landeswahlleiter Günter Krombholz (nicht im Bild) beim Präsidenten des Thüringer Landtags, Christian Carius (CDU, zusammen mit der Vorsitzenden der Linksfraktion Susanne Hennig-Wellsow, die die beiden Neu-Mitglieder der Fraktion herzlich willkommen hieß.
Dr. Iris Martin-Gehl ist seit 1991 als Rechtsanwältin mit eigener Praxis im Schwerpunkt Familien- und Kindschaftsrecht tätig. Die 58jährige Juristin aus Weimar ist parteilos und gehört seit dem Jahr 2000 als Mitglied dem Thüringer Verfassungsgerichtshof an, in den sie auf Vorschlag der PDS- bzw. Linke-Fraktion im Thüringer Landtag gewählt wurde. Als ausgebildete Mediatorin gehört sie dem Thüringer Arbeitskreis Mediation e.v. an. Sie verfügt zudem über Erfahrungen aus langjähriger Dozententätigkeit in diversen Ausbildungsgängen der Altenpflege.
Ronald Hande: Der 37jährige Wahlkreismitarbeiter des Landtagsabgeordneten Steffen Harzer kommt aus Benshausen (Landkreis Schmalkalden-Meiningen), ist verheiratet und hat vier Kinder. Er ist ausgebildeter Kaufmann. Seit dem Jahr 2009 gehört er dem Gemeinderat in Benshausen an, er wurde im vergangenen November zum Bürgermeister der Gemeinde gewählt. Seit 2012 ist Ronald Hande Vorsitzender des LINKE-Kreisverbandes Schmalkalden-Meiningen. In der vergangenen Legislatur hatte er sich als Wahlkreismitarbeiter des damaligen energiepolitischen Sprechers der Linksfraktion, Manfred Hellmann, u.a. auch intensiv mit Fragen der erneuerbaren Energien beschäftigt.

1. April 2015 Presse/Katharina König/Antifaschismus/Gesellschaft-Demokratie

Gegen Fremdenhass im Fußball – Fanprojekte leisten wichtige Arbeit

Anlässlich der bevorstehenden Hooligan-Demonstration in Erfurt hatte Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus der Linksfraktion, eine Mündliche Anfrage an die Landesregierung u.a. zur Einordnung des Teilnehmerspektrums gestellt. Wie die Landesregierung daraufhin mitteilte, wurden für den ursprünglich am 15. März (neues Anmeldedatum 2. Mai) geplanten Aufmarsch zunächst 1.000 Teilnehmer aus dem Hooligan- und Neonazi-Spektrum erwartet, angekündigt war auch die extrem rechte Hooliganband „Kategorie C - Hungrige Wölfe“. Wie die Abgeordnete ergänzt, sind zudem bei den in Saalfeld und Erfurt am Vortag (1. Mai) geplanten Neonazi-Märschen auch mehrere hundert Teilnehmer realistisch. Beide Milieus könnten die Termine auch als „Erlebniswochenende“ begreifen und in Teilen wechselseitig die Veranstaltungen besuchen. Mehr...

 
1. April 2015 Presse/Katharina König/Inneres

Fallschirmjägertruppe & Drohne für Thüringer Bereitschaftspolizei erforderlich

„Die vielen Proteste der vergangenen Wochen, sei es Blockupy in Frankfurt, Pegada, Pegida, Sügida und entsprechende Gegendemos, haben gezeigt, dass bei der Aufstellung der Sicherheitskräfte Nachbesserungsbedarf besteht. Die Thüringer Bereitschaftspolizei benötigt dringend eine eigene schlagkräftige Fallschirmjäger- und Luftlandetruppe", so Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE die Thüringer Landtag. Mehr...

 
31. März 2015 Presse/Rainer Kräuter/Arbeit-Wirtschaft/Ausbildungspolitik

Tarifeinigung ist guter Kompromiss

Der gewerkschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Rainer Kräuter, begrüßt die Einigung in der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes: „Mit der gestaffelten Entgelterhöhung um 2,1 und 2,3 Prozent in den Jahren 2015 und 2016 und der Mindesterhöhung in der zweiten Runde um 75 Euro haben die Gewerkschaften zusammen mit den Arbeitgebern einen guten Kompromiss verhandelt. Auch die Angleichung der Jahressonderzahlungen von West und Ost ist 25 Jahre nach der Wende ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“ Mehr...

 

Ausgabe Nr. 6 des "Linken Parlamentsreports"

Die nun schon sechste Ausgabe des Parlamentsreports der Linksfraktion in diesem Jahr erscheint nicht nur wie gewohnt in der UNZ, der linken Zwei-Wochen-Zeitung für Thüringen, sondern ebenfalls als Einlage im LinksBlick!, der gerade herausgekommenen neuen Ausgabe der Mitgliederzeitung der Thüringer LINKEN. Auf den ersten beiden Seiten sind Aufmachungs-Themen die Flüchtlingspolitik – die Fraktion unterstützt die Kampagne von Pro Asyl zur Abschaffung der Dublin-III-Verordnung –, und die gemeinsame Aktion von LINKE, SPD und Grünen vor dem Thüringer Landtag anlässlich des Equal Pay Days, mit der die Abgeordneten gemeinsam mit Vertreterinnen des Landesfrauenrates den immer noch vorherrschenden Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern die Rote Karte gezeigt haben und forderten: „Es wird Zeit, dass die Karten neu gemischt werden!“

Auf Seite 3 wird aus dem Plenarprotokoll der Landtags-Debatte zur Abschaffung des Thüringer Erziehungsgeldes – einem Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen – ausführlicher zitiert und besonders auf die Rede der Familienpolitikerin der Linksfraktion, Margit Jung, eingegangen. Unter der Überschrift „Wasserkraftwerk an der Werra und Erdfall in Tiefenort“ berichtet auf Seite 4 die LINKE-Abgeordnete Anja Müller über einen Vor-Ort-Besuch mit ihren Fraktionskollegen Tilo Kummer und Steffen Harzer im Wartburgkreis. Die Kolumne von Stefan Wogawa widmet sich mal wieder der Thüringer CDU: „Inbegriff des Filzes“. MEHR

Quelle: http://www.die-linke-thl.de/fraktion/aktuell/